Hansestadt Rostock

Die Stadtgeschichte

Rund 1400 Jahre leben in Rostock Menschen. Als es die Stadt noch gar nicht gab, legten die slawischen Kyzziner am östlichen Flußufer der Warnow eine Siedlung an und zum Schutz vor feindlichen Übergriffen eine Burg. Diesen Flecken nannten sie "roztoc", was soviel, wie "Auseinanderfließen eines Flusses", bedeutet. Zu Zeiten der Kreuzzüge geht diese Burg in Flammen auf, als Dänenkönig Waldemar I. die slawischen Stämme in Mecklenburg und Pommern unterwirft. Verbürgt ist dafür das Jahr 1161 in der Chronik des dänischen Geschichtsschreibers Saxo Grammaticus.

Wenige Jahre später beziehen deutsche Kaufleute und Handwerker die Gegend unweit der heutigen Petrikirche. Schnell entwickelt sich ein bedeutender Handelsplatz, der immer noch Roztoc heißt und sich Jahrzehnte später auch Stadt nennen darf. Neben dieser entstehen weitere Teilstädte, die sich im Jahre 1252 zu einer Gesamtstadt gleichen Namens vereinigen. Im gleichen Jahr verkauft ihr der Landesherr die Rostocker Heide, ein ausgedehntes Waldgebiet, das nur wenige Städte ihr eigen nennen können. Die arg gebeutelte fürstliche Kasse zwingt ihn zu weiteren Zugeständnissen. Neben Münzgerechtigkeit, voller Gerichtsbarkeit und weiteren Privilegien kontrolliert Rostock auch den freien Zugang zum Meer und gewinnt an Einfluß.

Rostocker Rathaus
Kröpeliner Straße
das Baumhaus
Kröpeliner Tor
Rostocker Wasserturm
St.Marien Kirche
Alter Speicher / Ostneubau
Ostblick von der Marienkirche

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