Potsdam

Landeshauptstadt von Brandenburg

Die Stadtgeschichte

Potsdam wurde als slawische Burg und Siedlung am 3.Juli 993 erstmals durch Kaiser Otto III. als "Poztupimi" erwähnt. Es wurde während der feudalen deutschen Ostexpansion neu gegründet. Auf dem Potsdamer Werder, inselartig inmitten von Flüssen und Seen gelegen, entstand neben der alten slawischen Ansiedlung im 12.Jahrhundert am Flußübergang vom Havelland zu Teltow und Zauche eine askanische Marktsiedlung. Diese entwickelte sich zu der im Jahre 1345 als "civitas" genannten Kleinstadt. Kurfürst Joachim I. verstärkt die Burg und begann die Stadt mit Wall und Graben zu befestigen. Ab 1660 wurde es durch die brandenburgischen Kurfürsten und späteren preußischen Könige als zweite Residenz neben Berlin genutzt. Dadurch erhielt Potsdam eine besondere Förderung und wurde so bis in das 19. Jahrhundert ständig ausgebaut und verschönert. Kurfürst Friedrich Wilhelm ließ 1664-1670 die Burg nach dem Vorbild holländischer Barockschlösser umgestalten. 1945 war das Schloß Cecilienhof Schauplatz der Geschichte. Hier wurde mit dem Potsdamer Abkommen das Ende Nazideutschlands besiegelt und die Entwicklung Deutschlands für die nächsten Jahrzehnte beschlossen. Nach Kriegsende wurde Potsdam Landeshauptstadt von Brandenburg. Anfang der 50´ger Jahre begann der Wiederaufbau der Stadt. Auf Grund der starken Zerstörungen durch den Luftangriff erfolgte eine wesentliche Veränderung des bisherigen Stadtbildes.

Das Brandenburger Tor liegt im Westen der Innenstadt am Luisenplatz.
Der Alte Markt in Potsdam. In der Mitte die Nikolaikirche. Rechts das Alte Rathaus.
Die Moschee ist das "getarnte" Pumpwerk der Wasserspiele im Schloßpark Sanssouci.
Die restaurierte Gotische Bibliothek am
Heiligen See.
Die Russisch-Orthodoxe Kirche.
Das Nauener Tor im Norden der Innenstadt.
Sans Souci
Cäcilienhof

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